Psychologie to go!

Psychologie to go!

Woran erkenne ich einen Narzissten? Was steckt hinter Schlafstörungen? Wie werde ich selbstsicherer? Und was kann ich in einer Panikattacke tun? Jeden Sonntag nehmen die Psychotherapeutin Franca Cerutti und der Psychiater Christian Weiss ihre Hörerinnen und Hörer mit in die spannende Welt der Psychologie. Sie greifen auf, was Menschen wirklich bewegt – Beziehungen, Stress, Eifersucht, Krisen – und verbinden dabei Perspektiven, die selten zusammenfinden: Frau und Mann, Psychologin und Arzt, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie, Eule und Lerche. Unterhaltsam, erfrischend direkt und ganz ohne Fachchinesisch. Mal pragmatische Impulse für den Alltag, mal fesselnde Lebensgeschichten – und immer mit überraschenden Aha-Momenten. Wenn du dich und die Welt ein Stück besser verstehen willst, ist »Psychologie to go!« für dich. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Résumé de l'épisode

In dieser Folge von 'Psychologie to go' thematisiert Franka Cirruti das Konzept der 'Coercive Control' (Zwangskontrolle) und wie manipulative Verhaltensmuster zur Isolation und Abhängigkeit führen können, oft ohne dass körperliche Gewalt im Vordergrund steht. Die Episode beleuchtet die psychologischen Mechanismen wie Gaslighting, intermittierende Verstärkung und die 'Sunken Cost Fallacy', die Betroffene in toxischen Dynamiken halten. Zudem wird erörtert, wie Kontrolle oft als Fürsorge getarnt wird und welche Gefahren bei der Inszenierung durch den Täter bestehen. Die Sprecherin warnt explizit vor der Gefahr von Paartherapie in solchen Fällen und gibt konkrete Ratschläge für die Sicherheit von Betroffenen sowie Angehörigen.

Chapitres

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Moments clés

Coercive control ist ein Begriff, der im Deutschen, finde ich, nicht ganz glücklich übersetzt ist mit Zwangskontrolle.

00:05:41 · Die Sprecherin kritisiert die deutsche Übersetzung des Begriffs, da sie fälschlicherweise eine zwanghafte Störung der kontrollierenden Person suggeriert.

dass der Glaube an die eigene Wahrnehmung einschließlich der eigenen Sinneswahrnehmung gestört wird.

00:20:59 · Dies definiert das Konzept des Gaslighting als Werkzeug zur Manipulation.

Man hat vielleicht eine gemeinsame Familie, also man hat Zeit, Geld, Gefühle, Ressourcen, alles mögliche investiert und sehr viele Menschen tragischerweise kleben dann daran, dass sie sagen, nee, das kann ja nicht alles umsonst gewesen sein.

00:24:09 · Die 'Sunken Cost Fallacy' erklärt, warum Menschen trotz Leid an schädlichen Beziehungen festhalten.

Und was ich besonders perfide finde, ist ja, dass einzelne dieser Verhaltensweisen, also wenn man sie nur punktuell betrachtet, ja sogar aussehen können wie Fürsorge.

00:35:55 · Es wird erläutert, wie manipulative Kontrolle durch vermeintlich liebevolle Gesten maskiert werden kann.

Und noch was an die Fachkolleginnen und Fachkollegen, Paartherapie ist in solchen Fällen explizit kontraindiziert.

00:48:52 · Die Sprecherin warnt davor, dass Paartherapie bei Coercive Control die Manipulation durch den Täter sogar verstärken kann.

Épisodes

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"Warum geht sie nicht einfach?" Kontrolle und Unterdrückung in Beziehungen

In dieser Folge von 'Psychologie to go' thematisiert Franka Cirruti das Konzept der 'Coercive Control' (Zwangskontrolle) und wie manipulative Verhaltensmuster zur Isolation und Abhängigkeit führen können, oft ohne dass körperliche Gewalt im Vordergrund steht. Die Episode beleuchtet die psychologischen Mechanismen wie Gaslighting, intermittierende Verstärkung und die 'Sunken Cost Fallacy', die Betroffene in toxischen Dynamiken halten. Zudem wird erörtert, wie Kontrolle oft als Fürsorge getarnt wird und welche Gefahren bei der Inszenierung durch den Täter bestehen. Die Sprecherin warnt explizit vor der Gefahr von Paartherapie in solchen Fällen und gibt konkrete Ratschläge für die Sicherheit von Betroffenen sowie Angehörigen.

09 août 2026
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7 Tipps für mehr Impulskontrolle

In dieser Episode wird das Thema Impulsivität tiefgreifend beleuchtet – von alltäglichen Momenten bis hin zu klinischen Störungsbildern wie Pyromanie oder Kleptomanie. Die Moderatorinnen erläutern die neurobiologischen Mechanismen der Impulskontrolle im präfrontalen Kortex und grenzen Impulse klar von Reflexen, Zwängen und Affekten ab. Zudem werden verschiedene Faktoren diskutiert, welche die Fähigkeit zur Hemmung beeinflussen, darunter Schlaf, Alkohol und die psychische Verfassung. Abschließend werden praktische Strategien wie Stimuluskontrolle, Wenn-Dann-Pläne und konstruktive Verhaltensanalysen vorgestellt, um die Selbstregulation im Alltag zu stärken.

02 août 2026
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Selbst nicht krank, trotzdem betroffen - Eure Fragen als Angehörige

Diese Episode beleuchtet die enorme psychische Belastung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Depressionen oder bipolaren Störungen. Es werden praktische Kommunikationsstrategien wie der LEAP-Ansatz vorgestellt, um trotz fehlender Krankheitseinsicht eine Beziehungsebene zu halten und Krisen sicher zu bewältigen. Zudem thematisiert die Folge die Notwendigkeit von Abgrenzung und Selbstfürsorge, um Schuldgefühle und Überforderung zu vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf den langfristigen Auswirkungen für Familienmitglieder, der Gefahr der Parentifizierung bei Kindern sowie der entlastenden Bedeutung von Selbsthilfegruppen.

26 juil. 2026
346-

Aufgewacht und bewegungsunfähig - Die Schlafparalyse

19 juil. 2026
345-

Sonderfolge: Der Untergang der psychotherapeutischen Versorgung?

14 juil. 2026